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Mitarbeiterbefragungen – Ein wirksames Instrument zur Unternehmenssteuerung

„Wer sein Bestmögliches zu einem Geschäft beiträgt, ist die beste Art von Mitarbeiter, die man als Unternehmer haben kann.“
Henry Ford

  1. Bereits Henry Ford wusste zu seiner Zeit Mitarbeiter zu schätzen, die ihr „Bestmögliches“ gaben. Motivierte und zufriedene Mitarbeiter sind ein entscheidender Einflussfaktor für den langfristigen Geschäftserfolg eines Unternehmens. Dazu gehört auch, die Sicht der Mitarbeiter auf die Arbeit im Unternehmen bei der Unternehmenssteuerung zu berücksichtigen, denn Mitarbeiter sind die „Experten im System“. In diesem Kontext sind Mitarbeiterbefragungen ein spannendes Instrument, denn sie bieten viele Vorteile:Personal als Erfolgsfaktor – Zufriedene Mitarbeiter engagieren sich stärker und werden seltener krank.
  2. War for Talents – Attraktive Arbeitsbedingungen helfen dabei, leistungsstarke Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten
  3. Verbesserung der Zusammenarbeit – Eine Mitarbeiterbefragung liefert detaillierte Infos zu Stärken und Verbesserungspotentialen
  4. Organisationsentwicklung – Die Erfassung des Status Quo aus Mitarbeitersicht hilft bei der Identifikation notwendiger Maßnahmen

Mitarbeiterbefragungen bieten also die Möglichkeit, sich strukturiert mit der Mitarbeitersicht zu befassen und das Unternehmen weiterzuentwickeln – diese Chance wird in vielen Unternehmen, ob Automobilkonzern, Zulieferer oder auf Handelsebene, häufig noch nicht strukturiert genutzt.

Mitarbeiterbefragungen – Ein wirksames Instrument zur Unternehmenssteuerung

Die Befragung auf relevante Handlungsfelder fokussieren
Eine Mitarbeiterbefragung kann verschiedenste Themen adressieren, zum Beispiel die Rahmenbedingungen im Unternehmen, die internen sowie externen Servicebeziehungen, die Führungsarbeit und/ oder die individuelle Tätigkeit der Mitarbeiter.

Der Themenschwerpunkt sollte sich nach den Feldern richten, in denen im Unternehmen tatsächliche Veränderungen möglich und seitens der Geschäftsführung gewünscht sind: Ein echtes Interesse an der Meinung der Mitarbeiter und die Bereitschaft zu eventuell notwendigen Veränderungen sind die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Mitarbeiterbefragung.

Anonyme Durchführung, Klarheit in der Ergebniskommunikation

Die Mitarbeitererhalten in einer Befragung die Möglichkeit, die Situation des Unternehmens aus ihrer eigenen Perspektive zu beurteilen, anonym Kritik zu äußern, aber auch selbst Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vorzuschlagen – die Stimme des Einzelnen wird also gehört. Von der Durchführung der Befragung über die Analyse der Ergebnisse bis zur Ergebnispräsentation vergehen etwa 2 bis 3 Wochen.

Entscheidend für die Akzeptanz seitens der Mitarbeiter ist auch der interne Umgang mit den Ergebnissen im Anschluss. Nach interner Besprechung der Ergebnisse ist es in jedem Fall empfehlenswert, diese auch allen Mitarbeitern mitzuteilen bzw. zu erläutern (entweder dem gesamten Autohaus-Teamoder in Rahmen von Workshops). Die Geschäftsführung sollte ebenfalls darlegen, wie sie die Ergebnisse bewertet, wo sie Handlungsbedarf sieht und welche Maßnahmen sie ableitet. Sie muss nicht auf jeden Kritikpunkt der Mitarbeiter mit Maßnahmen reagieren – bei einem Thema wie „Gehalt“ gibt es nunmal strukturelle Konflikte zwischen Geschäftsführung und Belegschaft. Die Geschäftsführung sollte jedoch eine klare Position beziehen und deutlich machen, in welchen Punkten sie an Verbesserungen arbeiten will, wie z.B. im vorliegenden Beispiel, wo die Belegschaft ein deutliches Defizit bei der internen Kommunikation im Autohaus sieht.